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Zentrum für Prävention und Ernährung

Viszerales Fett – das unterschätzte Risiko im Bauchraum

Zwei Personen, gleich groß, gleich schwer, gleicher BMI – und trotzdem ein völlig unterschiedliches Stoffwechselrisiko. Der Unterschied liegt nicht auf der Waage, sondern in der Verteilung des Fettgewebes. Wo der Körper Fett einlagert, sagt mehr über das kardiometabolische Risiko aus als die Gesamtmenge.

Im Zentrum für Prävention und Ernährung in Berlin-Moabit steht bei der Beurteilung der metabolischen Situation nicht allein das Körpergewicht im Fokus, sondern insbesondere die Frage: Wo befindet sich Fettgewebe – und welche metabolische Relevanz besitzt es?

Nicht jedes Fett ist gleich

Fettgewebe erfüllt physiologische Funktionen. Es speichert Energie, schützt Organe und ist hormonell aktiv. Entscheidend ist jedoch, wo sich dieses Gewebe befindet.

Man unterscheidet grob zwischen:

• subkutanem Fett (unter der Haut)
• viszeralem Fett (im Bauchraum, um Organe gelagert)

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass viszerales Fett eine deutlich höhere metabolische Aktivität aufweist und stärker mit Insulinresistenz, Dyslipidämie und kardiovaskulären Risiken assoziiert ist.

Eine grundlegende Übersicht liefert Després (2012, Circulation), der die zentrale Rolle der Fettverteilung für kardiometabolische Erkrankungen beschreibt.

Evidenz aus großen Kohortenstudien

Daten aus der Framingham Heart Study (Fox et al., 2007) zeigen, dass viszerales Fettgewebe signifikant mit metabolischen Risikofaktoren korreliert – unabhängig vom Body-Mass-Index.

Diese Daten verdeutlichen: Zwei Personen mit identischem Körpergewicht können ein völlig unterschiedliches metabolisches Risiko aufweisen.

Warum der BMI nicht genügt

Der Body-Mass-Index ist ein statistisches Instrument. Er berücksichtigt weder Muskelmasse noch Fettverteilung.

Ein normwertiger BMI schließt eine erhöhte viszerale Fettmasse nicht aus. Umgekehrt kann ein erhöhter BMI durch einen hohen Muskelanteil bedingt sein.

Für eine präventive Strategie reicht der BMI daher allein nicht aus.

Differenzierte Betrachtung im Zentrum für Prävention und Ernährung

Im Zentrum für Prävention und Ernährung in Berlin-Moabit wird die Fettverteilung im Rahmen der strukturierten Körperanalyse differenziert erfasst.

Ergänzend zur Anamnese wird die Körperzusammensetzung mittels bioelektrischer Impedanzanalyse (BIA) bewertet — eine wissenschaftlich etablierte und klinisch validierte Methode (Kyle et al., 2004).

Im Fokus stehen insbesondere:

• Gesamtfettmasse
• viszerale Fettindikatoren
• Muskelmasse
• Verhältnis von Fett- zu Muskelmasse
• Verlauf über Zeit

Durch die strukturierte Verlaufsdokumentation können Veränderungen objektiv beobachtet und Strategien gezielt angepasst werden.

Prävention bedeutet frühzeitige Einordnung

Viszerales Fett entwickelt sich häufig unbemerkt. Äußerlich sichtbare Veränderungen sind nicht zwingend proportional zur inneren Fettverteilung.

Eine frühzeitige differenzierte Analyse ermöglicht es, Risiken präventiv einzuordnen und Maßnahmen strukturiert zu planen.

Im Rahmen einer präventionsorientierten Ernährungsstrategie können langkettige Omega-3-Fettsäuren berücksichtigt werden – das Omega 3 forte 700 enthält EPA und DHA; EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

Gerade im beruflich anspruchsvollen Umfeld von Berlin-Mitte ist eine datenbasierte Betrachtung hilfreich, um langfristige Entscheidungen auf fundierter Grundlage zu treffen.

Zusammenfassung

Viszerales Fett besitzt eine eigenständige metabolische Relevanz.

Die Verteilung des Fettgewebes ist für die Risikobeurteilung aussagekräftiger als das Gesamtgewicht allein.

Im Zentrum für Prävention und Ernährung in Berlin-Moabit ermöglicht die strukturierte Körperanalyse eine differenzierte Bewertung der Fettverteilung sowie eine objektive Verlaufskontrolle im Rahmen präventiver Strategien.

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Im Zentrum für Prävention und Ernährung in Berlin-Moabit erfassen wir relevante Parameter der Körperzusammensetzung strukturiert und dokumentieren Veränderungen im Verlauf.

Eine differenzierte Analyse ermöglicht eine fundierte präventive Einordnung.

Mehr zur strukturierten Körperanalyse

Literatur

Després, J.-P. (2012). Body fat distribution and risk of cardiovascular disease: an update.

Fox, C.S. et al. (2007). Abdominal visceral and subcutaneous adipose tissue compartments.

Lee, J.S. et al. (2020). Visceral adiposity and metabolic risk factors.

Kyle, U.G. et al. (2004). Bioelectrical impedance analysis—principles and methods.

Sergi, G. et al. (2015). Bioelectrical impedance analysis: clinical review.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung.

Geschrieben vonIhor Bezuhlyi

Inhaber und Gründer des Zentrums für Prävention und Ernährung in Berlin. Unternehmer und Projektmanager mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Leitung internationaler Projekte im Gesundheits- und Bildungsbereich. Verantwortlich für Aufbau, Strategie und operative Steuerung des Zentrums.

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